Luxus Safari im Madikwe Game Reserve (1)

Sind wir jetzt von Backpackern zu Luxusreisenden geworden? Nun ja, eigentlich war die Initialzündung es dieses Mal anders zu machen, eine Verletzung von mir. Ich hatte es geschafft kurz vor der Abreise nach Südafrika von der Treppe zu fallen und mir das Außenband zu reissen.

Also würde der Urlaub weniger aus wandern bestehen, als aus rumfahren (lassen).

Nach ein paar anstrengenden Monaten war uns gar nicht nach so recht nach Backpacking, mehr nach Wein, Spaß und Safari in Südafrika.

Etali

Etail Lodge in Madikwe Game Reserve

Kurzfristig Lodges buchen ist gar nicht so einfach. Manche Lodges sind bei den üblichen Buchungsportalen gelistet, aber keineswegs günstig. Und so eine komplette Übersicht über alle Südafrikanischen Lodges gibt es auch nicht, selten ist eine konkrete Preisabfrage online möglich. Das einzige Portal, was dem ein bißchen nahe kommt ist Last Minute Lodges , kurzfristig kann man sich hier auch luxeriös einbuchen. Also Basis Arbeit mit Reiseführern und Blogs.

Schnell stelle sich das Madikwe Game Reserve als ein Favourit heraus. Es liegt ganz im Norden an der Grenze zu Botswana und Tagesgäste haben keinen Zutritt.

Besonderheit sind die Wildhundrudel sowie der Umstand, dass nicht mehr als 3 Jeeps pro Sight zu gelassen sind.

Von Johannesburg 4-5 Stunden Fahrt entfernt und ist malariafrei.

Gebucht haben wir die fanatastische Etali Lodge über ein Reisebüro in Südafrika, das war günstiger als über die Buchungsportale und auch die Flexibiltät der Angestellten als wir nochmal eine Buchung ändern wollten war besser – alles top. Nachdem wir die Augen auf der Kreditkartenabrechnung ganz fest geschlossen hielten, waren wir irre gespannt, was uns erwarten würde.

Das Briefing des Reisebüros sah vor, auf keinen Fall das Navi zu benutzen und auch einen kleinen Umweg einzulegen zum Abjaterskop Gate wegen ähh lokaler Proteste vor dem Motledi Gate (Hier eine Übersicht). Nun gut also ging es erstmal von Johannesburg aus durch den eher dichten Verkehr der Metropol Region erstmal in Richtung Rustenburg. Dann stramm nach Westen auf der N4 bis zum Ort Zeerust. Die Landschaft wurde immer trockener und die Klimaanlage hatte gut zu tun. In Zeerust nach über 4 Stunden Fahrt sollten wir eine Pause einlegen und unsere baldige Ankunft durchgeben. Hier sieht Südafrika dann nicht mehr ganz so aus wie aus dem Prospekt (deshalb keine Fotos davon), aber jetzt auch nicht viel anders als in anderen Schwellen/Dritt-Welt Ländern.

Überhaupt hat man wenn man unterwegs ist mit dem Auto stets das Gefühl zwischen Erster und Dritter Welt zu pendeln.

 

Einfahrt_Madikwe

Einfahrt zum Madikwe Game Reserve

In Zeerust mussten wir dann abbiegen in Richtung Botswana. Und kurz vor der Grenze, wir wären fast dran vorbeigefahren, kam dann die Einfahrt zum Game Reserve. Nach kurzer Registrierung und dem Hinweis, dass wir doch auf die Elefanten achten müssten, die stellen sich einem schon mal in den Weg und tja na dann müsse man eben warten, rutsche uns doch etwas das Herz in Hose, war wohl doch kein Zoo hier. Immerhin waren wir ja bei der von der Lodge nach der Rufnummer eines Angehörigen gefragt worden für den äähh Notfall.

Nach einer fast einstündigen Fahrt durch das Game Reserve hatten wir es dann noch geschafft. Man wartete mit dem Mittagessen auf uns und konnten schon mal diesen Ausblick genießen.

Etali_4

Blick von der eigenen Terasse auf das Wasserloch der Lodge

 

 

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