Silvester in Bohol

Reisen über Silvester bedeutet absolute Peak Season. Mit der Reiseplanung waren wir schon ein bißchen spät dran. So ist es dann doch der Alona Beach geworden, der eigentlich schon zuviel Rummel für mich hat.

Aber dann kam doch das philippinische Wetter:

Wochenlang habe ich mich nahezu obsessiv mit dem Wetter auf den Philippinen beschäftigt. Habe ich habe es also mal wieder herausgefordert, so wie schon in 2013? Nein dies Mal gab es keinen Super Taifun, nur den Tropical Storm Seniang. Aber alles halb so schlimm. Nur im Binnenland von Bohol gab es einige schwere Überschwemmungen. Und leider keine Bootsausflüge zum Schnorcheln, was sehr schade ist, da es hier hervorragende Spots gibt 😦

An diesen regnerischen Tagen hat es sich doch bewährt am Alona Beach mit touristischer Infrastruktur abgestiegen zu sein. Und so haben wir uns bis zur großen Party den folgenden Tagesablauf gegönnt:

Ausgedehntes Frühstück im Bohol Bee Restaurant mit Muffins und Organic pork ham… Später dann ein ordentlicher Kaffee bei Karls Coffee eine Seltenheit im Land des Nescafe 3in1. Nachmittags Bukos und Mangos am Obststand kaufen. Abends mussten wir uns sich zwischen einigen Grill Restaurants entscheiden. BBQ am Strand geht so:
Man stellt sich das Grillgut (Frischer Fisch, Seafood, Pork Chops, Pork Belly oder Gemüse) an einer Theke individuell zusammen und bekommt eine Wartenummer. Währenddessen wartet man dann bei ein paar San Miguel Pilsener (Fachausdruck SMP) für 50 PHP darauf mit den Füssen im Sand, dass das Grillgut fertig zubereitet geliefert wird.
Danach geht es noch mal kurz zum Bohol Bee Restaurant für das zweite oder dritte Mango Eis des Tages – oder auch eine Portion Halo Halo. Gefolgt von weiteren SMPs oder Cocktails mit frischer Mango und dem guten heimischen Rum. Dazu gibt es meistens dann auch noch tolle Live Musik gratis dazu. Pinoys lieben eben Musik 🙂

Am 31.12. war das Wetter dann aber wieder top. So nutzen wir den Tag erst einmal für eine Insel Tour.

Dazu gehören natürlich die Chocolate Hills: Einige hundert perfekt runde Hügel, die in der Trockenzeit bräunlich aussehen. Überhaupt ist die Landschaft auf Bohol wunderbar tropisch und sehr abwechselungsreich. Besonders bekannt sind die Tarsier, winzige nachaktive Primaten, die es nur auf den Philippinen gibt. Das Tarsier Sanctuary ist eigentlich schon fast ein Zoo, so nah kommt man an die geschütze Tiere ran. So lassen sich diese tollen Bilder machen.

 

 

Durch das Regenwetter der Vortage fallen einige Punkte der klassischen Bohol Tour aus: der Loboc River ist über die Ufer getreten und hat viele der Floating Restaurant beschädigt. Also gibt es keine Bootsfahrt, sondern nur Büffet mit Ausblick auf viele gutlaunte Pinoy Touristen.

Bei Rückkehr zum Alona Beach werden Lastwagenweise SMPs angeliefert, sicherlich genug um dem WM Biervorrat einer deutschen Kleinstadt zu gewährleisten. Außerdem werden alle Sitzgelegenheiten des südlichen Visayas Archipels an den Strand gestellt. Wir staunen, da scheint ja Großes geplant zu sein.

Zur Abendessen Zeit platzen die Restaurants aus allen Nähten, es gibt mehr frischen Fisch als auf einem Markt und natürlich endlich: Lechon. Das philippinische Spanferkel lacht Mr. Eric an.

Und so vergeht 2014 zwischen Lechon und SMPs . Kurz vor Mitternacht ist es rappelvoll am Strand, man prominiert von links nach rechts und wieder zurück. Wir Touristen sind nicht alleine immer mehr Einheimische kommen dazu und feiern kräftig mit. Wir sind überrascht: Der Himmel über dem Strand wird von einem profesionellen Feuerwerk erleuchtet.

Unter sternenklarem Himmel, mit warmem Wind und einer großartigen Strand Party startet unser 2015!

 

 

Der Morgen danach - so kann ein 1. Januar öfter sein

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One thought on “Silvester in Bohol

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