Stromern durch Tokio

Die Sehenswürdigkeiten in Tokio sind nach dem Highlight des Kaiser Geburtstags  überschaubar in der Anzahl. Die Stadt selber ist die Sehenswürdigkeit. Und so wird die meiste Zeit in Tokio mit Stromern verbracht. Es gibt einfach eine Menge lustiger Dinge, Schilder, Läden und Begegebenheiten, die einen staunen lassen. Wie in Kind im BonBon Laden komme ich mir dabei manchmal vor.

So waren wir 3 Tage vor allem in Shibuya, Akihabara und Ueno zu Fuss unterwegs – nur unterbrochen von Fahrten mit der legendären Ubahn. Nein und sie ist nicht so voll, wie immer behauptet. Also zumindest nicht in der touristisch relevanten Zeit.

Einige andere Klischee stimmen aber dann doch:

  • Es gibt für alles Automaten. Ist sehr praktisch, niemand muss verhungern oder verdursten. Man kann sogar per Automat seine Nudelsuppenbestellung abgeben.
  •  Darüber hinaus ganz viele Automaten um Manga Figuren oder Kuscheltiere zu „ergreifen“ – wie auf der Kirmes. Ja es gibt auch diese Pachinko Daddel Höllen.
  • Es gibt auch tatsächlich Maid Cafes für die frierende Mädels in kurzen Röckchen Werbung machen. Genauso gibt es aber auch Haustier Cafes zum dosierten Kuscheln mit kleinen Hunden und Katzen.
  • Ja, auch diese Stunden Liebeshotels gibt es in Shibuya.
  • Die Toiletten sind super. Im Winter möchte ich nix anderes mehr als eine wunderbar vorgewärmte Brille.
  • Nein, es gibt auch sehr viele kleine Häuser in Tokio, nicht nur Hochhäuser.
  • Nein und die Preise für Essen sind auch nicht so absurd, wenn man in kleine Restaurants geht – und die gibt es zum Glück überall. Bestellen kann man zum Teil auch mit dem Automat, was bei Sprachbarrieren hilft.

Am meisten beeindruckt hat mich aber die Freundlichkeit und Korrektheit der Japaner. Die merkt man sofort auf der Strasse oder im Laden. Selbst bei Daiso einem 100 Yen Laden (also unser 1 € Laden) wird man behandelt wie ein König. Ein Service der sich in anderen Dimensionen zu unseren westlichen Vorstellungen abspielt. Mir war das schon fast unangenehm.

Abends bin ich ganz fertig von den vielen Eindrücken und vielen Kilometern (vom Jetlag mal ganz zu schweigen). Leider war es auch zu kalt um noch nachts viel zu machen. Wir hatten ja schliesslich hauptsächlich für den Sommer gepackt gehabt.

Zum Abschluss der kurzen Stippvisite können wir noch einen Hammerblick auf den Fuji werfen. Spätestens da war ich sicher:

Japan ich komme wieder (wenn es etwas wärmer ist).

Fuji San

Fuji San

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One thought on “Stromern durch Tokio

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