Der letzte Tag

Heute ist also es also soweit, der allerletzte Tag unserer Reise ist angebrochen. Morgen nachmittag werden wir die Rückreise antreten und dann, nach drei Flügen inklusive diverser indischer Sicherheitskontrollen, wieder in DUS landen. Damit wird unsere Weltreise beendet sein, einmal ganz rum, wir sind (fast) immer Richtung Westen geflogen und erreichen Düsseldorf jetzt von Osten kommend aus.

Blick_Palawan_KK

Die Rucksäcke werden leerer sein als vorher, Sonnencreme und Mosquitomittel usw. brauchen wir ja wohl erst nicht mehr.
Eigentlich war vorgesehen, die sechs Monate Ich-kann-nix-kaufen-wegen-Gepäck-Phase zu beeenden und den leeren Rucksack mit indischen Allerlei aufzufüllen. Naja, wird auch nix. Die Sachen, die es hier zu kaufen gibt, sind entweder wirklich nicht schön und/oder der Verkäufer startet mit Mondpreisen, bei denen ich schon kaum Lust habe, überhaupt das Handeln zu beginnen. Indien zu verlassen fällt mir – der aufmerksame Leser wird es gemerkt haben – nicht so sehr schwer. Nur das Wetter hier mit dem deutschen einzutauschen wird schmerzlich: Wir hatten 3 1/2 Wochen Sonnenschein pur, in Goa über 30 Grad und abends war es angenehm kühl.

Wetter in Goa der vergangenen Tage

Wetter in Goa der vergangenen Tage

Mit den Gedanken sind zwar schon seit einigen Tagen immer wieder in Deutschland und überlegen, was so alles nach der Rückkehr ansteht: Wohnung, Krankenversicherung, Weihnachtseinkäufe (!), und Arbeit und und und.

Trotzdem noch fühlt es sich nur so an, als würden wir ein weiteres Land auf der Reise erobern. Wie immer treffen wir die Vorbreitungen für einen Länderwechsel: Überschlagen wieviel lokale Währung man noch braucht, Anfahrt zum Flughafen organisieren, überflüssige Sachen zurücklassen. Die Vorbereitungen sind fast wie immer, nur dass wir keine Unterkunft im Ankunftsland voraus buchen müssen. Naja, doch irgendwie wir brauchen ja die Schlüssel zur unserer Wohnung wieder.

Also verbringen wir den Tag wie die vergangenen auch, am Strand nämlich. Abends werden dann die Rucksäcke gepackt so wie schon dutzende Male auf dieser Reise auch. Alles fühlt sich an wie immer, ja weil so ist es inzwischen auch: Reisen ist der schöne Alltag geworden.

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