Sho-ping

In Hong Kong kann man eigentlich nur eines machen und das macht die Bevölkerung hier auch von morgens bis abends: shopping, shopping, shopping. Die touristischen Highlights waren jedenfalls sehr schnell abgehakt.

Auch wenn das Leben auf der Straße erst um 10-11 Uhr morgens so richtig beginnt, so frönen die Einwohner hier fleißig dem Konsum. Ob auf kleinen Märkten, chinesichen Kräuterapotheken (die jedem Artenschützer die Tränen in die Augen treiben würden) und den üblichen Shoppingcentren gibt es hier vor allem „Same, same but different„. Überall gibt es die üblichen (europäischen) Markenartikel, wie man sie auch von zuhause kennt.

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Auch wenn sich wohl nicht jeder sowas leisten kann, so träumen doch viele davon und ein tagfüllender Ausflug in die hunderten Einkaufszentren gilt als anerkannte Freizeitbeschäftigung. Elektronikartikel sind übrigens nicht günstiger als bei uns. Wenigstens ist das U-Bahn-System schnell und günstig. Mit der U-Bahn-Kreditkarte kann man sogar in vielen Geschäften zahlen.

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So richtig warm werden wir aber mit den Chinesen nicht. Die meisten starren nur auf ihr Mobiltelefon, während sie über die Straße laufen. Irgendwie halten sich die Englischkenntnisse in Grenzen und oftmals fühlen wir uns unhöflich behandelt. Nun ja, den Vergleich zu den freundlich-entspannt-fröhlichen Fidschianern können sie auch nur verlieren.

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Eine Verkäuferin antwortete auf die Frage, ob meine Liebste ein Kleid anprobieren könne, nur mit einem „No try“. Was wollte Sie uns damit sagen?

Auch mit dem Essen ist das so eine Sache hier. Viele Speisekarten sind rein in Chinesisch gehalten und die Gerichte schmeckten leider fettig und irgendwie alle gleich.

Die Dusducks gucken traurig auf ihre gerösteten Verwandten, die im jeden Restaurant Fenster ausgestellt sind

Die Dusducks gucken traurig auf ihre gerösteten Verwandten, die im jeden Restaurant Fenster ausgestellt sind

Beim Abendessen in einem Food Court eines großen Einkaufszentrums deutete die Angestellte bei der Bestellung nur auf den Feuersprinkler und meinte „Fire, fire“. Aber es brannte doch gar nicht.

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One thought on “Sho-ping

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