Schwimmen mit Manta Rays

Als wir lasen, dass wir in derhttp://www.mantatrust.org/a-bright-future-for-the-mantas-of-fiji Manta Ray-Saison auf Fiji sein würden und es für uns buchbare Ressorts gibt, die Schnorcheln mit Mantas Rays anbieten, waren wir natürlich Feuer und Flamme für die Idee. Und schwupps fand die Barefoot Island Lodge den Weg auf unseren Islandhopping-Wunschzettel.

Die Unterkunft selber hat uns dann doch überrascht – nämlich mit der Mitteilung, dass man überbucht sei – oder es ein Kommunikationsproblem gab mit unserer Agentur Fiji Adventures.

Was auch immer, wir waren wirklich „stuck on an inland“, denn die letzte Fähre des Tages hatte uns auf die Insel gebracht und war längst auf den Rückweg nach Nadi. Damit würden wir dann also wohl oder übel die Nacht auf der Insel bleiben müssen, denn auch die benachbarten Resorts waren alle voll. Also schliefen wir dann eine Nacht im Zelt in der Nähe des Strands. Das war zum Glück nicht so schlimm wie zunächst von uns befürchtet – zumal die Unterkünfte auch generell alle einfach bis sehr einfach sind – aber Campingurlaub sei es auch auf Fiji wird weiterhin nicht oben auf meiner Wunschliste stehen.

barefoot_fiji_zel

Die nächsten zwei Tage wurden wir dann besonders vom Team der Insel umsorgt, aber der entscheidende Gast – die Mantas – blieben weiterhin aus. Der Kanal, der an die Insel angrenzt, wird während der Saison eigentlich täglich von den Tieren durchschwommen, aber vielleicht waren diese auch überbucht?!
Am letzten Tag hatten wir bereits die Rucksäcke gepackt, warteten auf das Frühstück und die Mission Manta Rays hatten wir schon verloren gegeben. Statt „Breakfast ready“ hieß es dann plötzlich – „Manta Rays“ und damit sehr schell startklar machen. Ohne Frühstück ging es dann ins Boot und in die sehr starke Strömung des Kanals. Ich hatte allerdings kaum Zeit, mir Bedenken auszumalen, wie schlau es sein würde auf nüchternen Magen im offenen Meer in starker Strömung zu schwimmen. Keine Minute nachdem ich mit der Schnorchelmaske den Meeresboden absuchte erschrak ich mich kurz, als ich nur knapp drei bis vier Meter unter mir ein sehr großes Tier sah.


Bild von Barefoot Lodge

Ich hatte Glück, es waren sogar gleich zwei Mantas, die nicht allzu schnell und gut sichtbar gleiteten. Mir gelang es sogar, die Tiere ein paar Minuten zu begleiten, denn diese behielten das gemäßigte Tempo bei. So konnte ich die Mantas ganz gut beobachten, die unterschiedlichen Musterung und die Bewegungen bewundern. Ich musste dann doch nochmal kurz den Atmen anhalten als der größere der beiden Mantas sich plötzlich umdrehte und mit weit geöffneten Maul Richtung Wasseroberfläche schwamm. Ich wusste zwar, dass diese sich nicht für Menschen interessieren, aber respekteinflösend war das auf alle Fälle. Nach einer weiteren Weile hatten die Mantas dann aber keine Lust mehr auf menschliche Begleitung und tauchten ab.
Wow, was für ein Erlebnis.
Das konnte dann doch noch die Nacht im Zelt aufwiegen.

Leider konnte ich mit meiner Kamera selber keine Bilder machen, deshalb heute einmal ausnahmsweise die Bilder des Resorts und des Projekts, dass die Forschungen durchführt.

Bilder der Forschungsorganisation
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2 thoughts on “Schwimmen mit Manta Rays

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