Lava auf dem Mauna Loa

Wie sicherlich jeder Tourist, der nach Big Island kommt, hofft man glühend rote Lava zu sehen, die tosend in den Pazifik stürzt oder aber den Nachthimmel erleuchtet. Aber die hawaiinische Feuergöttin Pele hatte kein Einsehen mit uns.
Lava auf dem Mauna Loa – dem zweiten großen Vulkan auf Big Island – gab es leider keine zu sehen. Die fließt gerade unterirdisch und vergrößert die Insel immer noch. Trotzdem ist der Vulkan immer noch sehr aktiv und zuletzt 1984 ausgebrochen und hat dabei einige Ortschaften zerstört. So steht man bei der Fahrt über den Hightway plötzlich vor dem Schild „End of the road“. Trotzdem haben einige Unverbesserliche angefangen, wieder Häuser hier zu bauen.

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Wie in den USA üblich, kann man aber mit dem Auto bis auf die Spitze fahren. Aktuell sieht man die Rauchschwaden und kann den Schwefel riechen.

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Aus zahlreichen Bodenspalten steigt immer noch Gas und Wasserdampf auf und man fühlt sich – direkt davorstehend – wie in einer Sauna.

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Wir haben uns dann zu einer kleinen Wanderung durch einen der Nebenkrater entschlossen und konnten hier sehen, wie sich die Natur langsam aber sicher die Landschaft zurückerobert.
Der letzte Ausbruch hier war zwar 1959, aber an einigen Stellen raucht es noch immer und einige Steine sind noch heiß.

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Auf die „klassischen“ Touren wie einem (überteuren) Hubschrauberrundflug oder Poke A Stick haben wir verzichtet, da man hier aktuell wohl eh nichts sieht.

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