In der Oase von Huacachina

Unsere Fahrt nach Nazca (wieder im Nachtbus) war leider nicht von Erfolg gekrönt. Eigentlich wollte ich einen Flug über die „Nazca-Linien“ machen, ein weiteres Hightlight in der Region hier. Als wir dann um 7 Uhr morgens am Busbahnhof in Nazca ankamen, wurden wir (und sämtliche anderen Ankömmlinge) auch schon von falschen Taxifahrern und diversen Schleppern belagert, die uns überteuerte Touren anbieten wollten und uns bis in die Innenstadt verfolgten.

Aber auch nach einiger Verhandlung in einem Hostal gingen die Preise nicht unter 100 Euro für 30 Minuten Flug – wovon effektiv nur 10 Minuten über die Nazca-Linien selbst gehen. Dann eben nicht! Also sind wir schnell in den nächstbesten Bus nach Ica eingestiegen und haben in unser Hostal eingecheckt.

Ica hat auch nicht allzu viel zu bieten, aber ein Sonntagsausflug nach Huacachina – eine Oase in der nahgelegenen Wüste hier – ist recht spaßig. Auch wenn wir nicht mehr weit vom Pazifik entfernt sind und nur noch wenige hundert Meter über dem Meeresspiegel, so ist das Klima doch eher trocken.

Man kann entweder am Seebad des kleinen Sees liegen oder die Dünen hinunter „sandboarden“. Zumindest die Anreise mit dem Taxi war einfach, schnell und preisgünstiger als jede gebuchte Tour.

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Morgen geht es weiter nach Pisco. Wir haben noch etwas über eine Woche in Peru übrig und wollen endlich versuchen, uns im Norden etwas abseits des „Gringo-Trails“ zu bewegen. Die überall aktive Schlepper- und Tourismusindustrie mit teilweise (typisch amerikanisch) überteuerten Preisen und miserabler Servicequalität beginnt uns langsam auf die Nerven zu gehen. Dabei gibt es in Peru so zu viel interessantes zu sehen und machen.

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