Disneyland auf den schwimmenden Inseln

Und wieder im Bus nehmen wir die Grenze nach Peru und machen Halt in Puno auf der anderen Seite des Titicacasees. Der Ort selbst hat nicht so viel zu bieten, so dass wir gleich am Busbahnhof unser Ticket für die Weiterfahrt nach Cusco buchen und uns zu einer Nachmittagstour auf die schwimmenden Inseln überreden lassen.

Nachdem wir über eine halbe Stunde im Hafen festhingen, weil das Ausflugsboot zwischen sechs anderen Schiffen festgekeilt war, ging es dann gemütlich in der Abendsonne über den Titicacasee hinaus.

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Die schwimmenden Inseln selbst sind aus Torf und Schilf gefertigt und gegen Abtreiben verankert. Darauf bauen die einheimischen Familien ihre traditionellen Schilfhütten.

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Aber wie erwartet ist Peru deutlich touristischer als Bolivien. Nach einer folklorischen Einführung des Tourguides in einem Englisch-Spanisch-Quechua-Mischmasch, war die erste Station eine Boleteria – nein, das ist kein Restaurant, sondern die obligatorische Eintrittskartenbude.

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Und weiter ging es auf zwei Inseln, wo wir die Einheimischen in ihrer „traditionellen Lebensweise“ bewundern durften, eine Fahrt auf einem echten Schilfboot (leider angetrieben von einem versteckten Motorboot) genießen oder einfach nur ein paar Andenken kaufen.

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Interessant war noch die kurze Vorführung, wie so eine Schilfinsel gebaut wird. Doch seht selbst:

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Selbst die Haustiere haben hier ihre eigene Insel…

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Nach diesem kurzen Ausflug waren wir leicht durchgefrostet froh, wieder in unserem Hotelzimmer zu sitzen. Weiter geht es (natürlich im Bus) nach Cusco – das touristische Hightlight von Peru.

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