Diebstahl in La Paz

Nach unserem Dschungelausflug sind wir wieder in La Paz. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit sind wir auf dem Weg zum Abendessen und quetschen uns an einem belebten Platz vor unserem Hotel vorbei.

Da passiert es: irgendwas spüre ich auf meinem Kopf. Regen? Nein, hier stimmt was ist, ist mein zweiter Gedanke. Und da spüre ich auch schon eine Hand in meiner Hostentasche mit dem Tagesportemonnai. Irgendwie bin ich zwischen zwei Leuten eingequetscht. Mit einem lauten Brüllen mache ich einen ordentlichen Satz vorwärts, um mich aus der Situation zu befreien und drehe mich um. Einige Meter hinter mir steht meine verdutzte Freundin, die versucht, sich irgendwas (vermutlich Tabak) aus dem Haar zu entfernen.

Also ein – zum Glück erfolgloser – Ablenkungs- und Diebstahlversuch. Na ja, wir waren gewarnt und werden jetzt noch mehr auf der Hut sein.

Seit 1. Juli scheint hier die Saison in La Paz begonnen zu haben. Es sind deutlich mehr Touristen (v.a. aus Deutschland und Frankreich) gelandet und man wird viel öfter von der Seite angequatscht, als noch vor einer Woche. Höchste Zeit, die Stadt zu verlassen.

Auf der Busfahrt werde ich mir Gedanken über eine Optimierung des Sicherheitskonzepts machen? Vielleicht ein paar Rasierklingen in der Hosentasche tragen? Freue mich schon auf Cusco.

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