In der Salzwüste

Am zweiten und dritten Tag sehen wir zahlreiche Lagunen und heisse Quellen. Verschiedene Metalle und Bakterien geben diesen die buntesten Farben von weiß über grün, blau und rot. Teilweise richt es so stark nach Schwefel, dass wir nicht lange aushalten und schnell wieder in den Jeep springen.

geysir

flamingos

Die Anforderungen an das Material sind hoch – an einem der Jeeps müssen insgesamt vier Reifen gewechselt werden und jeden Morgen sind die Fahrer mit Starthilfe und kleineren Reparaturen beschäftigt.

Am dritten Tag erreichen wir endlich unser Ziel – die Salzwüste Salar de Uyuni . Einst ein Binnenmeer auf über 3000m, ist die Salar nun weitgehend ausgetrocknet und eine dicke Salzkruste erstreckt sich bis zum Horizont.

felsen

Die Nacht verbringen wir in einem Hotel aus purem Salz. Und endlich ist es auch einmal ein bischen wärmer als sonst. Für 10Bs gibt es sogar eine warme Dusche, bei einer Schlange von konstant 10-15 meist jüngeren Travellern belassen wir es aber mal bei einer kalten Katzenwäsche. Warum die Damen unbedingt sich ihre Beine rasieren müssen und morgens im Halbdunkel ihr Make-up nachziehen, erschließt sich mir allerdings nicht. Aber dazu schreiben wir später nochmal was. Überraschenderweise treffen wir hier noch ein amerikanisches Paar, welches wir im Bus nach Ignazu bereits kennen gelernt haben. Irgendwie befinden sich doch alle auf der gleichen „Autobahn“.

salzhotel
Leider ist der Himmel bedeckt, so dass der „Zauber“ des besonderen Ortes in den Fotos nicht ganz zu erfassen ist. Aber die dusducks hatten trotzdem Spaß.

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Die Fotos sind übrigens nicht ganz so einfach zu machen, wie man schön bei einem Versuch unserer Reisegruppe sieht.

makeingof
Am Mittag erreichen wir den Ort Uyuni, Endstation unserer Reise. Der Ort gibt wirklich nichts her und so buchen wir bei der erstbesten Busgesellschaft eine Fahrt nach La Paz. Da der Bus erst um 20 Uhr fährt (wie alle), vertreiben sich sämtliche Touristen die Zeit in den wenigen „Gringo Lokalen“ des Ortes. Nach diesem Trip ist zum Glück unsere Höhenanpassung durch und wir haben uns ein „luxeriöses“ Hotel in La Paz mit warmer Dusche (!) und Heizung (!) gebucht, um uns zu erholen.

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One thought on “In der Salzwüste

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