Lamas, Schotterpisten und 5000m

Von Tupiza aus haben wir uns für eine 4-tägige Jeeptour durch das Hochland Boliviens und der Salzwüste (Salar de Uyuni) entschieden. So starten wir dann mit drei Jeeps früh morgens über Schotterpisten hinaus in das karge Hochland. Während aus dem Radio bolivianische Musik dröhnt, der Fahrer genüßlich seine Coca-Blätter kaut, schieben sich die Jeeps Meter für Meter über Stock und Stein die Berge hinauf.

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Die Landschaft ist atemberaubend – im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder Schritt fällt in der Höhe (teilweise 5000m) schwer. Dafür entschädigt der tolle Ausblick, der leider kaum in Fotos zu fassen ist. Uns bläst dafür ein eiskalter Wind um die Nase und in schattigen Ecken liegt Schnee. Trotzdem spüren wir jeden Sonnenstrahl wie kleine Nadelstiche auf der Haut. Wenigstens hält uns die lange Unterwäsche warm.

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Trotzdem leben hier noch vereinzelt Menschen, früher einmal vom Bergbau, heute eher von der Lama-Zucht. Auch Flamingos und Gänse haben sich in den farbigen Lagunen niedergelassen.
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Die Unterkünfte werden in den nächsten Tagen wohl eher kalt. Weder Heizung, noch Warmwasser gibt es in den Hütten, so dass wir uns unter drei Decken zusammen mit unseren Taschenöfen versteckten. Das gute Essen der mitreisenden Köchin entschädigt dafür aber – einfach, aber bisher das beste, was wir in Bolivien bekommen haben.

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Fortsetzung folgt…

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3 thoughts on “Lamas, Schotterpisten und 5000m

  1. Unglaublich – die haben da echt Internet? Ich dachte damals: „Wenn das hier nicht das Ende der Welt ist, dann ist es jedenfalls nicht mehr weit weg.“ Ist aber ein sehr hübsches Ende.

    • Fühlt sich wirklich an wie Ende der Welt, und ist es wahrscheinlich auch. Bisher habe ich an jedem Ende der Welt jedoch irgendwie Internet (mit Modem-Geschwindigkeit) und einen Geldautomaten gefunden. Wenns das mal nicht geben sollte, dann melde ich mich 🙂

  2. Pingback: Fazit Indien – einfach ‘incredible’ | dusducksontour

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